Ob Eltern jemals aufhören sich Sorgen um Ihre Kinder zu machen? Vermutlich nicht, kann man doch nicht immer bei ihnen sein und auf sie aufpassen. Kinder bedenken mögliche Gefahren bei ihrem Handeln meists nicht. Da kann viel passieren. Wer kommt für die Kosten auf? Und wie steht es um die grundsätzliche finanzielle Zukunft eines Kindes? Bei der Absicherung von Kindern sind einige Punkte zu bedenken.

 

Kranken- und Pflegeschutz

Im Rahmen der Familienversicherung sind Kinder über die Mitgliedschaft
eines Elternteils gesetzlich krankenversichert. Anfallende
Behandlungskosten sind im Rahmen des Leistungskatalogs der
Krankenkassen also gedeckt. Auch Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung
stehen einem Kind zu.
In beiden Bereichen bestehen aber natürlich auch große Versorgungslücken,
die man mit Ergänzungsschutz schließen kann. Privat
Krankenversicherte können ihre Kinder per Meldung in dem Umfang
versichern, den sie für sich selbst wählen.

 

Absicherung unfallbedingter Invalidität

Kinder stehen unter dem Schutz der Gesetzlichen Unfallversicherung.
Allerdings nur im Kindergarten, der Schule und auf dem
direkten Weg hin und zurück. In Kinderhorten, Krippen und Krabbelgruppen
kann ebenfalls bereits Schutz geboten sein – allerdings nur,
wenn diese Einrichtungen unter staatlicher Aufsicht stehen. Seit vielen
Jahren liefert die Unfallstatistik das Ergebnis, dass der Großteil aller
Unfälle daheim passiert. Über die Hälfte davon erleiden Kinder unter
fünf Jahren. Die Leistung der gesetzlichen Unfallversicherung ist bescheiden.
Erst ab einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von 20 %
wird hier eine sehr kleine Rente geleistet. So erhielt ein Grundschüler
nach einem schweren Unfall, der dazu führte, dass er wohl nie ein
eigenes Einkommen erzielen kann, nur knapp 180 Euro Monatsrente.
Um eine vernünftige Absicherung für ein Kind zu schaffen, können
Eltern eine private Unfallversicherung abschließen. 

 

Arbeitskraftabsicherung

Auch an eine Absicherung der Arbeitskraft sollte bereits bei Kindern
gedacht werden. Krankheit und Unfall können dafür sorgen, dass ein
Kind evtl. nie ein eigenes Einkommen erzielen wird. Die Möglichkeiten
der Absicherung sind hier allerdings überschaubar:
Unfallrente
Erwerbsunfähigkeitsversicherung
Schulunfähigkeitsversicherung
„MultiRenten“-Lösungen

 

Ausbildung, Aussteuer, Altersvorsorge

Eine Ausbildungsversicherung ist oft eine der ersten Versicherungen,
an die Eltern oder Großeltern denken. Man möchte zur Volljährigkeit
gerne ein kleines Startkapital für Führerschein, erstes Auto oder die
erste Wohnung übergeben. Hierbei ließe sich schnell und einfach
auch ein Grundstein zur Altersvorsorge legen.
Sehr viele Rententarife lassen sich bereits für Kinder abschließen und
bieten die Möglichkeit, zu einem gewünschten Alter eine Teilentnahme
des angesammelten Kapitals vorzunehmen, um das Kind beschenken
zu können. Steht das Kind dann voll im Berufsleben, kann der Vertrag
von diesem übernommen und weiter bespart werden – ohne die anfängliche
Belastung der Abschlusskosten. Das ist ein sinnvolles Geschenk
für einen jungen Menschen.

 

Versorgungslücken schließen

Die aufgezeigten Versorgungsprobleme können mit Produktlösungen
verschiedener Versicherungssparten gelöst werden. Da Beiträge für
Kinder in der Regel deutlich preiswerter kalkuliert sind als die für Erwachsene,
ist es schon mit überschaubarem monatlichen Aufwand
möglich, einem Kind den benötigten Versicherungsschutz aufzubauen.

Wir beraten Sie gern.

 

 

 

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